Donnerstag, 29.06.2017
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Nettelrede schreibt Geschichte

Einzelpersonen: Friedrich Böker (Bürgermeister von 1945 bis 1967)
Die folgenden Dokumente sind mir von Herrn Bernd Sporleder zur Verfügung gestellt worden, dessen Großvater Friedrich Böker von 1945 bis 1967 (mit vierjähriger Unterbrechung) Bürgermeister von Nettelrede war. Zurück zur Übersicht
Bernd SporlederB.Sporleder
Bernd SporlederN.Görlich
Die Unterlagen dokumentieren die kommunale Entwicklung des Dorfes während der Nachkriegszeit bis in die späten 60er Jahre. Friedrich Böker hat diese Aufzeichnungen in einem kleinen Kassenbüchlein auf seine persönliche Art, formlos und stichpunktartig in Sütterlinschrift (wikipedia) niedergeschrieben. Die handschriftlichen Notizen, die ich als Kopie erhalten habe, sind leider sehr schlecht lesbar. Die Übersetzung der Sütterlinschrift (wikipedia) habe ich Herrn Norbert Görlich aus Bad Münder zu verdanken, der als Zeitzeuge für diesen Artikel eine hervorragende Unterstützung war.
Der folgende Zeitungsartikel aus der Neuen Deister Zeitung vom 2.Oktober 1987 würdigt das langjährige SPD-Mitglied Friedrich Böker anlässig seines 90. Geburtstags.
NETTELREDE (rd). Am heutigen Freitag, 2. Oktober, feiert der ehemalige Bürgermeister und Gemeindedirektor Friedrich Böker, Kreisstraße 9, im Kreise seiner Angehörigen und politischen Freunde seinen 90. Geburtstag. Friedrich Böker, der in Nettelrede aufgewachsen ist, begann nach dem 2. Weltkrieg mit seiner kommunalpolitischen Tätigkeit. Mit seiner Berufung als Bürgermeister im Jahre 1945 übernahm er ein schweres Amt. Die Unter-bringung der Flüchtlinge erforderte viel Geschick und Tatkraft. Damals wohnten 1.050 Einwohner in Nettelrede. Bis 1947 blieb er in seinem Amt, in das er 1952 zurückkehrte und das er bis 1967 versah. Daß er so lange die Geschicke seiner Gemeinde lenken darf, zeugt von dem großen Vertrauen, das ihm der Rat und die Einwohner entgegengebracht hatten. Während seiner Amtszeit wurden eine Reihe wichtiger Vorhaben verwirklicht, so der Bau einer Kanalisation und einer zentralen Wasserversorgung, Ein neues Gemeinde-haus entstand, in dem die Verwaltung und die Feuerwehr untergebracht sind. In den Siedlungsgebieten "Im Echternfelde" und "Im Lohfelde" wurden Über 40 Ein- und Mehrfamilienhäuser gebaut. Man sagt Friedrich Böker nach, er sei ein Mann des Ausgleichs gewesen. Diese Eigenschaft wissen die Nettelreder an ihm zu schätzen. Für die Belange der Feuerwehr setzt er sich unermüdlich ein. Die 'Vereine unterstützt er nach besten Kräften, weil er wußte, daß ein reges 'Vereinsleben die Dorfgemeinschaft fördert. Friedrich Böker bekleidete von 1965 bis 1967 auch den Posten des Gemeindedirektors.
Handschriftliche Aufzeichnungen (Übersetzung Sütterlinschrift: Norbert Görlich)
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9
1945
Kleiderabgabe
 für Männer und Frauen von Kopf bis zu Fuß
    50 Personen
In der Gemeinde   ………..?     sie
1948
Die Friedhofsmauer versetzt
bei der Kirche
das ………………… glichen
mit  ….?     ……..?          
                                     
1950
1950
Wegen Mangel an Klassenräume müssten den
3. Klassenraum gebaut werden.
Der  Neubau
Da hatten wir Schwierigkeiten mit dem Heizen, innerhalb 2 Jahren war ein großer
Ofen schon total kaputt, und nicht die Klasse warm gehabt.
Da kam der Vorschlag von mir eine Warmwasserheizung anzulegen. Da hatte ich großen Wiederstand gegen meine Person.
1967 + 1968
1951
1952
Feuerlöschbrunnen
hinter Scheune
Krumfuß
wurde zur Baumassnahme Niemeier
Bad Münder gemacht

Preis               11.000 DM 
Darlehn             4.000 DM
1952 Seite 146
Die Gemeinde hat den Anliegern am Sportplatz bei Buchmeier – Busse
für den Kanal der über den Sportplatz führt 200 DM bewilligt (Regenwasser Kanal)
200 DM
Seite 167

Seite 179
Heiratsgrund
in Rohr verlegt
Seite 180
1954 Hat der Rat das gesamte Gebiet der
Feldmark Nettelrede als Wohnsiedungsgebiet
beschlossen und genehmigen lassen.
 Rainer Heymann · Katzenteich 5 · D-31848 Bad Münder · Fon: 05042 / 95 29 35 · Fax: 05042 / 95 29 36 · E-Mail: kontakt@groenje.de