Sonntag, 30.04.2017
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Siedlergemeinschaft Nettelrede

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Geschichte der Siedlergemeinschaft Nettelrede | Teil 2
Der folgende Beitrag ist mir von Herrn Gerhard Hupe zur Verfügung gestellt worden.
Die Beiträge stammen teilweise aus Festzeitschriften und dokumentieren leider nicht bis in die heutige Gegenwart.
Gerhard Hupe
Vorstand 1990: Mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes wurde Heinrich Schollmeyer in der Jahresversammlung am 09.02.1991 für sein 10-jähriges Wirken im Vorstand der Siedlergemeinschaft ausgezeichnet. Im Jahr 1994 soll auf Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 20. Februar 1993 das 30-jährige Bestehen der Siedlergemeinschaft gefeiert werden. Für die zusätzlich entstehenden Arbeiten wurde zur Unterstützung des Vorstandes ein Festausschuss gewählt. Das Engagement um das Siedlerwesen wurde honoriert: Brunhild Fiebelkorn und Stadtdirektor a.D. Hermann Weber erhalten Silber des Landesverbandes. Die Ehrung erfolgte anlässlich des 30-jährigen Bestehen der Siedlergemeinschaft vom 23. bis 25. September 1994. Ihre Jahreshauptversammlung am 17. Februar 1996 hielt die Siedlergemeinschaft zum letzten Mal in gewohnter Umgebung ab. Bedingt durch die Schließung der Gaststätte Noltemeier zu Beginn des Jahres 1996 verabschiedeten sich die Siedlerfreunde von dem Ort, wo vor 32 Jahren die Gründung der Siedlergemeinschaft vollzogen wurde. Eine gewisse Wehmut lag sicherlich über den Versammelten als man sich mit einem Blumengebinde und einem Bild des "Lindenhof"als Dankeschön an Bärbel und Heinz Borchard verabschiedete. Hatte man doch viele Stunden der Freude und viele gesellige Vergnügen hier erlebt.
Am Vorabend des 1. Mai hatte die Siedlergemeinschaft alle diejenigen eingeladen, die mit finanzieller und materieller Hilfe wie auch durch ihre tatkräftige Arbeit oder durch die Schaffung der Voraussetzungen zum Bau dazu beigetragen haben. Der Vorsitzende brachte in seinen Ausführungen zum Ausdruck, dass dieses kleine "Domizil", dieses Zuhause eine wichtige Stätte der Kommunikation für die Mitglieder der Siedlergemeinschaft sein werde. "Wir haben hier eine Anlaufstätte, wo wir uns zu fröhlichen Anlässen, zum Plausch und zum Vermitteln gärtnerischer Tätigkeiten treffen können". Eine richtige Volksfeststimmung herrschte am nächsten Tag im Siedlergarten. Die Blaskapelle Enzian Power machte ihrem Namen alle Ehre und sorgte mit schmissigen Weisen für richtige Oktoberfeststimmung.
Bild Links: Die Siedlergemeinschaft präsentierte ihren Siedlergarten nach Fertigstellung des Siedlerhäuschens mit einem Siedlergartenfest am 01. Mai 1996 der Öffentlichkeit.
Die 20jährige Freundschaft zwischen den Siedlergemeinschaften Nettelrede und Schwarzenbach wurde vom 30. April bis 03. Mai 1998 in Nettelrede gefeiert. Eingeleitet wurden diese Besuchstage mit dem 3. Siedlergartenfest im Siedlergarten unter großer Beteiligung der Mitbürger/innen. Tagsdarauf wurde im Schützenhaus am Breiten Busch die 20jährige Freundschaft zur Siedlergemeinschaft Schwarzenbach mit einer Feierstunde eingeleitet. Landesverbandsvorsitzender Bernward Pagel, Stadtdirektor Hermann Weber a.D. stellten die Bedeutung dieser Freundschaft in den Mittelpunkt ihrer Festbeiträge. Eine böse Überraschung erlebte Willi Ackmann am Dienstagnachmittag, 28.11.2000, als er im Siedlergarten nach dem "Rechten" sehen wollte. Unbekannte hatten einen Einbruch in das Siedlerhaus verübt und dabei einen nicht unerheblichen Schaden angerichtet. Die Eingangstür war demoliert und das Fenster aufgebrochen. Hinweise auf den oder die möglichen Täter sind bei der Polizei eingegangen. Auf Grund der bei der Spurensuche sichergestellten Fingerabdrücke vermuten die ermittelnden Beamten einen jüngeren Täterkreis, der für diesen Einbruch in Frage kommt. Vermutlich mit einem Zimmermannshammer haben der oder die Täter versucht, die Eingangstür aufzubrechen, was allerdings nicht gelang. Deshalb versuchte man den Rahmen des Fensters aufzuhebeln, um in das Haus zu gelangen. Auch dieser Versuch schlug fehl, sodass letztendlich die Thermopanescheibe zertrümmert wurde, um von innen her das Fenster zum Einstieg öffnen zu können. Der Sachschaden dürfte bei eigener Reparatur bei über 700,00 DM liegen.
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